Die Geschichte der »Heidekrautbahn« Berlin-Wilhelmsruh–Basdorf–Liebenwalde/Groß Schönebeck
LIEFERBAR ab 30. Mai 2026
Dirk Endisch
240 Seiten mit 21 Tabellen, 33 Gleisplänen, 1 Zeichnung und 254 Abbildungen, davon 63 in Farbe; 210 x 280 mm; gebunden; 45,00 EUR (D); ISBN 978-3-947691-78-4

»Heidekrautbahn« – so heißt bis heute im Volksmund die am 21. Mai 1901 in Betrieb genommene Verbindung Berlin-Wilhelmsruh–Basdorf–Liebenwalde/Groß Schönebeck. Das Unternehmen, das ab 8. Januar 1927 als »Niederbarnimer Eisenbahn-AG« (NEB) firmierte, verband die Millionenstadt Berlin mit den Seen bei Wandlitz und Zühlsdorf sowie der Schorfheide. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die Privatbahn in das Spannungsfeld der großen Politik. Ab 1. Juli 1950 wickelte die Deutsche Reichsbahn (DR) den Personen- und Güterverkehr auf der »Heidekrautbahn« ab. Die NEB wurde jedoch nicht enteignet und blieb als Aktiengesellschaft auch in der DDR bestehen. Damit nahm das Unternehmen eine Sonderrolle in der deutschen Wirtschafts- und Eisenbahngeschichte ein. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 verlor die »Heidekrautbahn« ihren Anschluss in Berlin-Wilhelmsruh. Ab 3. Februar 1976 begannen die Züge nach Liebenwalde und Groß Schönebeck in Berlin-Karow. Nach der Wende und der deutschen Wiedervereinigung erwachte das Unternehmen Niederbarnimer Eisenbahn-AG zu neuem Leben. Die NEB übernahm am 1. September 1998 die »Heidekrautbahn« wieder, modernisierte diese und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer modernen und leistungsfähigen Eisenbahngesellschaft. Heute betreibt die NEB in Berlin und Brandenburg elf Regionalbahnlinien mit einer Gesamtlänge von rund 665 km. Das Buch beschreibt detailliert die spannende und wechselvolle Geschichte der NEB, ihrer Strecken, Anlagen und Fahrzeuge. Mit mehr als 270 Fotos, Zeichnungen und Gleisplänen ist das Buch ein Muss für jeden Heimat- und Eisenbahnfreund.

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