Dirk Endisch
Links und rechts der Rübelandbahn
128 Seiten mit 19 Tabelle, 96 Abbildungen, davon 14 in Farbe, und 16 Zeichnungen; 170 x 240 mm; fadengeheftete Broschur; 17,50 EUR (D); ISBN 978-3-947691-02-9

Die Rübelandbahn ist nicht nur eine der beeindruckendsten Gebirgsbahnen in Deutschland, sondern kann auch auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. 1884 stimmten die Aktionäre der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn (HBE) dem Bau der Harzbahn Blankenburg (Harz)–Tanne zu. Die dafür benötigte kombinierte Adhäsions-Zahnradbahn entwickelte der Schweizer Ingenieur Roman Abt. Am 1. November 1885 nahm die HBE auf dem Abschnitt Blankenburg (Harz)–Rübeland den Güterverkehr auf. Das letzte Teilstück wurde am 15. Oktober 1886 seiner Bestimmung übergeben. Auch in den folgenden Jahren schrieb die Harzbahn immer wieder Technikgeschichte. Die Deutsche Reichsbahn (DR) übernahn am 1. April 1949 die Harzbahn, die angesichts der steigenden Kalktransporte elektrifiziert (25 kV bei 50 Hz) wurde. Ab Dezember 1965 bespannten Elektroloks der Baureihe E 251 die Züge auf der nun als „Rübelandbahn“ bezeichneten Strecke Blankenburg (Harz)–Königshütte. Seit dem 1. Mai 2006 wird die Rübelandbahn von der Fels Netz GmbH betrieben. Die Nostalgiefahrten mit 95 027 locken seit Juni 2010 zahlreiche Touristen und Eisenbahnfans in den Harz. Die Broschüre dokumentiert ausführlich die Entwicklung dieser faszinierenden Steilstrecke.