Stefan Wespa
Die Strecke Erfurt–Arnstadt–Ilmenau
160 Seiten mit 11 Tabellen, 18 Zeichnungen, 11 Gleisplänen und 180 Abbildungen, davon 38 in Farbe; 170 x 240 mm; gebunden; 27,00 EUR (D); ISBN 978-3-936893-85-4

Die Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft (ThEG) nahm am 16. Mai 1867 die Zweigstrecke Neudietendorf–Arnstadt in Betrieb. Es vergingen aber noch zwölf Jahre mit zahllosen Diskussionen, Verhandlungen und Rückschlägen, bevor am 6. August 1879 der planmäßige Personen- und Güterverkehr nach Ilmenau aufgenommen wurde. Durch die Vorgabe des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, seinen Kurort Elgersburg mit einem Bahnhof auszustatten, erhielt die Strecke Arnstadt–Plaue (Thüringen)–Ilmenau den Charakter einer Gebirgsbahn, deren bekanntestes Bauwerk bis heute das imposante Stahlträger-Viadukt über die Zahme Gera in Angelroda ist. Mit der Eröffnung der Stichbahn Ilmenau–Gehren–Großbreitenbach (1881/83) und der Steilstrecke Ilmenau–Rennsteig–Schleusingen (1904) entwickelte sich der Bahnhof Ilmenau zu einem regional bedeutenden Eisenbahnknoten. Ab den 1970er-Jahren besuchten zahllose Eisenbahnfreunde die Strecke Erfurt–Ilmenau, um hier neben den Dampfloks der Baureihen 44Kst und 65.10 später auch die Dieselloks der Baureihe 118 zu fotografieren. Das Buch beschreibt ausführlich die Geschichte, die Anlagen und den Fahrzeugeinsatz dieser Bahnlinie. Die zahlreichen Abbildungen und Zeichnungen machen das Buch zu einer Fundgrube für jeden Heimat- und Eisenbahnfreund.